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3. Rauhnacht 26./27.12. - Sein

Diese Rauhnacht ist dem März zugehörig. Es geht dabei um neues Werden und Aufblühen, aber auch zu sehen, was Unterstützung braucht und was Zeit, um zu wachsen und zu werden.

 

So geht es bei dieser Überlegung um ein Schauen und Spüren in und mit uns selbst. 

Was braucht aktives Handeln und was nur Abwarten, um größer und stabiler zu werden? 

Was hilft uns, unsere Lebenszeit zu nutzen und zu genießen?

Das Thema ist hier auch Geduld. Wer von uns kennt es nicht!

 

Wir alle bringen Erfahrungen aus den vorherigen Jahren und Erlebnissen mit. Und wir alle sind abhängig von äußeren Bedingungen - insbesondere in diesem Jahr zu spüren. 

Nicht nur Kontakte und Gedanken von anderen, sondern auch Aktivitäten im und mit unserem persönlichen Umfeld lassen uns in Bewegung kommen oder bremsen uns.

Ein Betrachten und Bewußtwerden unserer Lebenskraft und unserer Persönlichkeit geben uns die Möglichkeit, wieder unabhängiger von der Erwartung unserer Umwelt unser Leben zu gestalten und zu leben.

 

Nichts Großes, sondern nur vom aktiven Tun wieder mehr ins einfache Sein zu kommen. Und je besser wir es schaffen, die Erfahrungen und Ängste, die wir aus unseren Erlebnissen mitbringen, dieser Vergangenheit zuzuordnen und loszulassen und unsere Gegenwart mit allem - positiv wie negativ - besser wahrzunehmen, umso besser können wir sie leben und auch genießen.

 

Somit ist eine Aufgabe für den auf diese Nacht folgenden Tag, einmal langsam zu machen, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und selbst die kleinsten Dinge zu beobachten - vielleicht mit einer Tasse Tee oder Kaffee an einem Fenster. Oder auch bei der Beobachtung der Familie. Und zu sehen, was und wie Dich etwas berührt oder bewegt. 

Auch einmal Dinge des Alltags langsam und bewußt durchzuführen, kann eine Bereicherung sein. Hände waschen, Haare kämen, aber auch die Auswahl dessen, was Du anziehst oder Deine Kinder. Und noch vieles mehr! 

 

Fragen dazu können sein:

Wie fühlt es sich an?

Wie geht es mir damit?

Spüre ich die Seife / den Kamm / die Kleidung usw.?

Macht es mir Freude? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

 

Du siehst, es ist ein großes Stück Achtsamkeit mit uns selbst. Und gerade diese Zeit ist bei den Meisten gut dafür geeignet.

Manche mögen nur schauen, was war und was kommen möge. Das ist dann genauso in Ordnung.

Probier es aus und nimm Dir Zeit, Ruhe und Gelassenheit!

Und vielleicht machst Du Dir ein paar Notizen, damit Du bei Bedarf mal wieder daraufschauen kannst, als Unterstützung, wenn mal wieder viel zu wenig Zeit für Dich bleibt. 

 

Viel Erfolg und Freude!

Naturheilpraxis Körpersinn

Martina Lohan, HP & KG

Markelstr. 56,

12163 Berlin-Steglitz