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Unser Körper, der Leistungsapparat

Guten Morgen, meine Lieben!

Wie war Euer Wochenende? Ich hoffe, ganz gut!

 

Ich habe am Wochenende angefangen, für mich einen neuen Trainingsplan zu machen. Nun habe ich zu meinen Laufeinheiten endlich ein paar Krafteinheiten dazugeplant.

Nachdem ich in den letzten Tagen ein tolles Input zum Thema Trainingspülanung und -aufbau hatte, kann ich es jetzt noch besser und konkreter durchführen. Für mich und andere!

Dazu demnächst mehr!

 

Heute geht es aber wieder um das Thema Ernährung und ich möchte nochmal die Infos von vor Weihnachten kurz zusammenfassen:

Wir brauchen für unseren Körper Energie. Und die gewinnen wir durch Nahrung. Diese setzt sich aus Primär- und Sekundärstoffen zusammen.

Primär: Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette = Nahrung, die wir zusammenbauen - besser oder schlechter. 

Sekundär: Enzyme, Hormone und einiges mehr. Dazu schreibe ich Euch immer mittwochs.

 

In unserem täglichen Ablauf beanspruchen wir unsere Muskulatur und nutzen sie damit ab = Arbeitsphase.

Damit sie sich wieder reparieren kann, muß sie sich ausruhen = Regenerations- und Aufbauphase.

Dafür brauchen wir Werkzeug, um optimal reparieren und aufbauen zu können = Nahrung.

 

Arbeitsphase:

Jeder weiß, dass er einen Gegenstand (Auto, Maschinen, Schuhe, etc.) abnutzt, wenn er ihn in Gebrauch hat. Das Gleiche passiert mit dem Körper und als erstes mit den Muskeln.

Im Gegensatz zu den Gegenständen, die wir nutzen, kann sich der Körper wieder reparieren, zumindest weitestgehend. Dazu brauchen wir aber das entsprechende Equipment. Und das ist unsere Nahrung, die optimal zusammen gesetzt sein sollte.

Und sind Muskeln gut und kräftig, dann schützen sie unser Knochengerüst vor allzu großer Abnutzung. 

 

Regenerations- bzw. Aufbauphase:

Wenn unser Auto kaputt ist, dann geben wir es in die Werkstatt, um es reparieren zu lassen.

Das passiert in unserem Körper, wenn er in der Erholungsphase ist - z.B. nachts oder in Pausenzeiten am Tag.

Er nutzt in dieser Phase Eiweiß als Baustoff, um die "Schäden", die entstanden sind, wieder zu reparieren.  Hierbei steht im Vordergrund, bestimmte Bereiche wie z.B. das Herz und das Gehirn besonders zu unterstützen. Denn dies sind die Steuerungszentren, die dafür sorgen, dass der Körper läuft.

Führen wir ihm über die Nahrung zuwenig Eiweiß zu, dann nimmt er es aus unserer Muskulatur. Und das heißt, er baut Muskelmassel ab. Denn die Muskulatur stellt bei Bedarf Eiweiß zur Verfügung, damit Reparaturprozeße erfolgen können.

Klingt gut, ist aber mittel- bis langfristig echt blöd, da die Muskulatur nicht mehr optimal ihrer Arbeit nachkommen kann.

Als Beispiel denkt an Bilder aus extremen Hungergebieten. Diese Menschen haben wenigstens Muskulatur, aber ihre Hirn- und Herzleistung läuft, damit der Körper noch weiter existiert.

 

Wenn wir jetzt über Fettdepotreduktion nachdenken, dann sprechen wir vom Abbau des Fettes, das zuviel ist. Denn wenn Ihr Euch erinnert, hatte ich im Herbst geschrieben, dass jeder von uns einen bestimmten Prozentsatz an Fettdepot zum Leben braucht. 

Nun bekommen wir seit Jahren und Jahrzehnten erklärt, dass Fettabbau mit weniger Essen passiert. Aber ein Auto fährt mit weniger Benzin doch auch nicht weiter. 

Und genauso sieht der Körper die Notwendigkeit nicht, dass er Fett abbauen soll, wenn er zuwenig Energiezufuhr bekommt. Im Gegenteil, er schützt damit den Körper vor Unterversorgung!

Ich hatte Euch auch im Herbst geschrieben, dass jeder von uns einen bestimmten Kalorienbedarf hat, den die Meisten in unserer Gesellschaft UNTERSCHREITEN. 

 

Also ist jede Ernährungsform von zuwenig Energiezufuhr (Kalorien) eine Notsituation, die der Körper über (Fett)Depot halten oder mehr aufbauen versucht auszugleichen. 

Ich hatte selber schon Phasen, in denen ich zuwenig gegessen habe aus Streß und zugenommen habe. Unser Körper ist hyperintelligent. Er will uns damit am Leben erhalten!

Wenn Ihr diese Überlegung zu Ende denkt, dann heißt es, nicht weniger essen, sondern genug - s. Kalorienbedarf errechnen - und in der richtigen Zusammensetzung. Nur dann ist der Körper in der Lage dauerhaft Fettdepots zu reduzieren. 

Und das ist der Schlüssel zum Geheimnis. 

 

Unterstützt wird das alles mit adäquater Bewegung und Unterstützung der Verdauung.

Das ist zwar kein Knopfdruck und sofort ist alles so, wie wir es wollen. Aber über eine Zeit eingeübt, wird daraus ein Lebenskonzept, verbunden mit Gesundheit und Reduzierung von Krankheitsrisiken wie Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht , aber auch psychische Probleme und vieles mehr.

 

Ihr wißt nicht, wie Ihr das umsetzen sollt? 

Hey, ich helfe Euch bei Bedarf und Ihr könnt mich ansprechen. 

Und schon das, was ich Euch hier regelmäßig schreibe, läßt Euch in diese Richtung gehen, wenn Ihr versucht einen Teil davon umzusetzen.

Und wer dazu mehr Hilfe braucht, kann sich jederzeit melden und wir erarbeiten dann einen individuellen Plan mit Bewegung und Mahlzeiten.

Das ist am Anfang sicher nicht so einfach, aber es lohnt sich. Und das Ziel ist in kleinen Schritten umzustellen, denn dann hält es. Und ich spreche hier aus Erfahrung.

Das einzige, was dazu nötig ist, ist, dass Ihr es wirklich wollt! Dann werdet Ihr auch dran bleiben!

 

Am Mittwoch geht es weiter zum Thema!

Ich wünsche Euch einen guten Start in den Tag und die neue Woche! Haltet durch!

Ganz liebe Grüße Martina

Naturheilpraxis Körpersinn

Martina Lohan, HP & KG

Markelstr. 56,

12163 Berlin-Steglitz