Leberunterstützung

Hallihallo, meine Lieben!

Vor einiger Zeit hatte ich Euch geschrieben zum Thema Darm und Verdauung und deren Unterstützung. 
Heute möchte ich auf dieses Thema mal aus einem anderen Blickwinkel eingehen.

 

Darm und Verdauung sind eng verbunden mit Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. 
Die Leber produziert die Flüssigkeit, die besonders zur Fettverdauung gebraucht wird, und diese wird zum Teil in der Galle gespeichert, damit bei großem Bedarf diese zügig und in entsprechendem Umfang zur Verfügung gestellt werden kann. 
Die Bauchspeicheldrüse produziert bestimmte Stoffe, die einen Teil der Nährstoffe aufspaltet zur besseren Verdauung. Hierzu gehört besonders Insulin.

 

Der Darm ist im Endeffekt die Abteilung, die trennt und weiterleitet. Was gebaucht wird, kommt über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf zur weiteren Verteilung, und der Rest wird rausgeschmissen. 

Die Leber ist unsere Hauptentgiftungsanlage. Sie verarbeitet alles, was nicht gut ist. Thema Alkohol, Medikamente usw. 

Außerdem ist sie das einzige Organ, das nachts neue Zellen baut, um dieser Entgiftungsarbeit optimal nachkommen zu können.

 

Nun gibt es Anteile in unserer Nahrung, die die Leber schwächen und ihre Arbeit damit schwieriger machen. Und wenn wir dann noch nachts zuwenig schlafen, nehmen oder verringern wir die Möglichkeit, neue Zellen zu bauen.

Außerdem leistet dieses Organ auch ansonsten viel und schwere Arbeit, was wir als selbstverständlich nehmen, weil wir  es ja erstmal nicht anders kennen.

 

Um die Leber zu unterstützen, können wir zum einen regelmäßig 1-2x im Jahr eine Ausleitung machen - Frühjahr / Herbst über 6-8 Wochen. 
Aber auch jeden Tag auf die Zufuhr von Bitterstoffen zu achten, unterstützt die Leber in ihrer Arbeit total. Darüber hatte ich ja auch schon kurz geschrieben. 
Da unsere Nahrung in den letzten Jahren und Jahrzehnten so verändert wurde, dass sie immer weniger Bitterstoffe enthalten, können und sollten wir auf anderem Weg die Leber damit unterstützen.

Gut Helfer sind hierbei:

  • Mariendistel
  • Tausendgüldenkraut
  • Wermut
  • Enzian
  • Löwenzahn, schwächer
  • Hopfen, schwächer

Das ist mit Kapseln genauso gut möglich wie mit Tee. Ich bevorzuge allerdings Kapseln, da ich den Tee nur sehr schwer runterbekomme. 

Ich habe mir Mariendistel-Kapseln besorgt und nehme jeden Morgen zum Frühstück eine und seitdem merke ich, dass mein Darm besser arbeitet, indem er mehr rausschmeißt von dem, was ich tagsüber esse. 
Dadurch werden auch andere „Belastungen“ des Körpers abgegeben, so dass z.B. Kopfschmerzen verbessert werden oder auch Stimmungsprobleme, die durchaus von solchen „Abfallprodukten“ kommen können. 

Also, schaut Euch mal um, was Ihr Eurem Körper zur Unterstützung in dieser Art mitgeben könnt. 

Ich wünsche Euch eine gute Wochenmitte und melde mich am Freitag wieder!

 

Liebe Grüße Martina 

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Naturheilpraxis Körpersinn

Martina Lohan, HP & KG

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