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Zyklus und Ernährung I

Guten Morgen, Ihr Lieben!

 

Letzte Woche habe ich Euch schon mal ansatzweise von Hormonen und Zyklus geschrieben. So möchte ich heute nochmal etwas näher darauf eingehen.

 

Der Zyklus teil sich auf in Folikelphase und Lutealphase.

In der Folikelphase kommt es zur Eireifung. Das ist die Phase zwischen Blutungsbeginn und Eisprung.

In der Lutealphase kommt es zum sog. Eisprung und das Ei macht auf den Weg und es besteht die Möglichkeit der Befruchtung. Das ist die Zeit zwischen Eisprung und Blutungsbeginn.

 

Somit läßt sich also einfach ausgedrückt sagen, dass während der Folikelphase alles im Aufbau ist (s. Eireifung). 

Hier läßt sich alles ein- und umsetzen, was aufbaut. Das betrifft den Muskelaufbau genauso wie die entsprechende Nahrung.

Der Körper verarbeitet leichter mehr Kohlenhydrate - was aber nicht heißt, dass hier ohne Rücksicht auf Verluste "geballert" werden darf. Es heißt nur, dass Kohlenhydrate besser umgesetzt werden und Leistung dadurch besser erbracht werden kann. Somit verzeiht er auch leichter etwas mehr an Kohlenhydraten als in der Lutealphase und macht uns in dieser Phase leistungsfähiger, ohne gleich zuviel "Polster" aufzubauen.

In dieser Phase ist es auch leichter möglich, einen volleren Terminplan besser durchzuziehen, ohne gleich am Boden zu legen.

 

In der Lutealphase dagegen ist der Körper auf Fortpflanzung und Einnistung ausgerichtet. Somit nimmt der Körper zuviele  Kohlenhydrate dann eher als "Aufbaustoff", d.h. Anlagerung von Polstern.

In dieser Phase sollten wir eher auf eine erhöhte Eiweißzufuhr achten, denn dieser Makronährstoff wird zum Muskelaufbau genutzt und effektiver für die Energiegewinnung eingesetzt. 

In dieser Phase schaut der Körper und sein Hormonhaushalt auf Vorbereitung und somit Festhalten für den Fall, dass sich tatsächlich ein befruchtetes Ei einnistet. Dan braucht er gefühlt alles, um dieses Ei in seiner Entwicklung aufzubauen und zu schützen.

In dieser Phase sollten wir, wenn möglich darauf achten, dass wir nicht unnötig über unsere Grenzen gehen. Denn in dieser Phase braucht der Körper seine Energie für eigenen Bedürfnisse. 

 

Alleine mit dieser Grundsatzinfo können wir diese beiden Zyklusphasen, zum einen Nahrung zielgerichtet zu zuzuführen und zum anderen unsere Leistungsphasen besser zu planen und zu nutzen. 

Dafür lohnt es sich zumindest in Ansätzen einen Zykluskalender zu führen, damit Ihr wißt, zu welcher Zeit Ihr wo im Zyklus steht. Das läßt Euch für vieles besser mit Eurer Energie und Planung umgehen. Und Ihr habt es einfacher, mit der Nahrungszusammensetzung bessere Ergebnisse zu erzielen - sowohl bei der Leistung als auch beim Gewicht.

 

Wenn Ihr jetzt das alle noch mit meiner Info zum Thema Grundumsatz und Tagesbedarf zusammennehmt, dann habt Ihr einen unbezahlbaren Joker, mit dem Ihr so vieles besser planen könnt.

 

Verinnerlicht diese Infos ein wenig und versucht sie mittels Zykluskalender ein wenig umzusetzen. Und dann gebt mir doch mal Rückmeldung, wie es so funktioniert.

 

So schicke ich Euch in die neue Woche und wünsche Euch einen guten Start.

Liebe Grüße Martina

Naturheilpraxis Körpersinn

Martina Lohan, HP & KG

Markelstr. 56,

12163 Berlin-Steglitz