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Ein Montag im Mai

Guten Morgen, meine Lieben!

 

Ein herbstliches Wochenende liegt hinter uns und der Frühling macht sich zumindest mit den bunten Blumen und langsam erblühenden Bäumen in den Gärten und Parks bemerkbar. Immerhin!

Dadurch, dass es doch noch ziemlich kühl ist, bleiben die Frühblüher wie Tulpen länger und so bringen sie zumindest mir noch ein wenig Freude, wenn ich an ihnen vorbeikomme.

Und die Temperaturen kommen wenigstens in den zweistelligen Bereich.

Ist doch auch etwas?! ;-)

So zeigt sich auch die Freude an kleinen Dingen. Gerade in dieser Zeit nicht zu verachten.

 

Allerdings fällt auch mir es schwer, meinen Optimismus zu behalten. Und das will schon etwas heißen!

Wie geht es dann erst Menschen, die zu Schwermut und Depression neigen?

Und wie geht unsere Gesellschaft mit solchen Menschen um?

Nicht gerade verständnisvoll und unterstützend. Leider!

 

Menschen mit einer fundierten psychischen Erkrankung und / oder einem Überforderungssyndrom haben es schwer. Denn viele werden auf ihre Diagnose reduziert. Und es sind doch Menschen wie Du und ich. Und wie viele es gibt, die sich nicht trauen, darüber zu sprechen aus Angst, ausgegrenzt zu werden. 

Und wie viele gibt es, die Angst haben vor solchen Menschen. Die psychisch Erkrankte abstempeln als Idioten, Monster oder ähnliches. Und es kann jeden treffen!

 

Eine Überforderung bedingt durch Arbeit, Familie und Leistungsanspruch passiert schneller als gedacht. 

Wenn es dann noch Situationen gibt, die nur im entferntesten der momentanen ähneln - egal ob im Großen oder kleinen Umfeld. Dann kann es noch schneller gehen als gedacht. 

Es beginnt mit Übermüdung, Unausgeglichenheit, Überforderungsgefühl, Traurigkeit, sich unverstanden und / oder einsam fühlen. Aber auch Appetitlosigkeit oder zuviel Essen gehören dazu. Den Kopf nicht mehr zur Ruhe bringen können und zu nichts Lust haben. Und vieles, vieles mehr.

Und dann?

 

Viele, die davon betroffen sind oder damit zu tun haben, schieben es weg oder machen sich klein, weil doch "alle anderen" das schaffen. 

Wer sagt das? Und stimmt das wirklich?

Und keiner von uns ist davor gefeit, an einer Depression zu erkranken. Wirklich keiner! 

 

Wir haben uns gegenüber eine Verantwortung. Die heißt, dass wir uns um unsere Gesundheit - psychisch wie physisch - kümmern müssen. Doch das ist nicht immer leicht, denn es gibt auch andere Dinge in unserem Leben, die nach Pflege und Fürsorge verlangen. Jeder hat da seine eigenen. 

Doch unser Körper braucht seine Zuwendung auf allen Ebenen - Körper, Geist und Seele. Somit entscheidet die Art, wie wir uns ernähren und den Körper bewegen, wie wir unseren Kopf fordern, aber auch entspannen und wie wir unser Seelenleben pflegen zusätzlich, wie wir durch anstrengende und belastende Situationen kommen. 

 

Neben ausgewogener Ernährung gehört heutzutage auch Nahrungsergänzung, denn gerade in fordernden Zeiten verbraucht der Körper mehr Nährstoffe als ihm die Nahrung geben kann. Doch dazu habt Ihr im meinem Archiv einige Hinweise.

Körperliche (Ausgleichs)Betätigung ist genauso wichtig und muß nicht stundenlang stattfinden. Es gibt zeitliche Werte, die 150 Minuten pro Woche an Ausdauertraining und 2 Einheiten Krafttraining empfehlen. Und das über mehrere Portionen verteilt, läßt sich Stück für Stück aufbauen. Der Weg ist das Ziel! ;-)

Zusätzlich ist aber auch die seelische Pflege nicht zu vergessen. Und dazu gehören Dinge wie z.B. Meditation, Gedankenreisen u.ä. Aber auch kreative Hobbies, die einen Ausgleich bringen. 

Also alles Dinge, die ihren Platz im Alltag brauchen und finden sollten. Denn Arbeit alleine macht nicht das ganze Leben aus.

 

Somit schicke ich Euch mit diesen Überlegungen in die neue Woche. 

Kommt gut in den Tag! Ganz liebe Grüße Martina

Naturheilpraxis Körpersinn

Martina Lohan, HP & KG

Markelstr. 56,

12163 Berlin-Steglitz