Der Beckenboden

Ein wichtiges Thema

 

Vielen ist nicht klar, dass der Beckenboden eine Muskelgruppe ist, die genauso trainiert werden kann wiedie meisten anderen Muskeln unseres Körpers.

Als untere Ebene in unserem Rumpf ist sie für Stabilität und Beweglichkeit für unseren Körper verantwortlich. Eine wichtige Aufgabe.

 

Der Beckenboden kann aber genauso gut für verschiedene Stufen von Inkontinenz Grund sein. Egal, ob Frauen vorher schwanger waren oder nicht und mit oder ohne Kaiserschnitt entbunden haben.

Auch bei Männern und Kindern kann der Beckenboden für Blasenschwäche sein. Und dies nimmt zu. Also sollten wir diesem Muskelteil ein deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen!

 

Je besser der Beckenboden arbeitet, umso besser geht es uns. Ein schwacher Beckenboden kann Grund für Rücken- & Kopfschmerzen, aber auch für Fuß-, Heft-, Schulter- und Armprobleme sein. Und er ist fast immer Ursache für Inkontinenz mit verschiedenen Auswirkungen.

 

Macht er seinen Job nicht richtig, müssen ihn andere Muskeln unterstützen und haben nicht genügend Kapazität für ihre eigene Hauptaufgabe. Und das löst dann die verschiedenen Probleme aus.

Doch, dass wir unten dicht sind und bleiben, können andere Muskeln nicht wirklich leisten. So ist es total wichtig, unseren Beckenboden immer und immer mit reinzunehmen. Und dabei helfen uns eben auch Trainings im Alltag. Das müssen wir uns bewußt machen.

 

Auch Menschen, die im Büro arbeiten, Schäfchen mit ihrem vielen Sitzen genauso den Beckenboden wie Menschen, die viel tragen, laufen u.ä. Denn Bewegung mit aktivem Beckenboden kräftigt ihn und macht ihn stark.

Einfache, kleine Übungen geben dieser Muskelgruppe Power. So trainieren wir ihn auf Dauer unbewußt. Mit diesem Wissen kannst du ihn auch Jahre später wieder selbständig ansprechen und ihn  kräftigen. Denn es wird immer wieder Dinge und Ereignisse geben, die den Beckenboden schwächen. 

Eine starke Erkältung, ein krankes Kind, das viel getragen werden muß, Einkäufe, die schwerer sind als gut für stich ist, ein schwerer Urlaubskoffer, ein Umzug, eine Renovierung und noch viel mehr. Alles belastet den Beckenboden, der ja schon mal vorbelastet war. Und dann kommt ja auch noch irgendwann die hormonelle Umstellung dazu, die wieder auch den Beckenboden verändert. 

 

So hast du mit meinem Rückbildlungskurs das Wissen und ein paar Übungen, was du auch nach Jahren nochmal rausholen kannst um deinen Beckenboden wieder neu zu unterstützen. Denn nicht nur Osteoporose für die Knochen ist ein Thema, sondern auch Inkontinenz für den Beckenboden mit zunehmendem Alter.

In der Werbung gibt es seit Jahren immer mehr Angebote für Slipeinlagen - ich finde ja eher Windeln - im Alter. Und das ist doch nicht unser Ziel?!

Selbst Ärzte informieren nur sehr selten ihre Patient*innen darüber, dass ein gutes und gezieltes Beckenbodentraining funktioniert, sondern raten ganz schnell zur OP. Für mich total unverständlich!

 

Das Beckenbodentraining sollte allerdings so sein, dass der Muskel für den Alltag trainiert wird, das heißt abwechslungsreich und überhaupt nicht langweilig. 

Und genau so ist meine Art Beckenbodentraining in der Rückbildung und danach. Übungen, die eben ALLE Muskeln und Bewegungen mit einbeziehen. So macht es Spaß, zu sehen, dass es besser wird und auch das Gefühl für den eigenen Körper wieder zurückkommt.

 

Und der Beckenboden ist nicht nur dazu da, unten dicht zu machen, sondern dieses Dichtmachen auch mit anderen Bewegungen zu halten. Deswegen ist es wichtig zu wissen, wo er sitzt, wie er arbeitet und wie du da ran kommst.

 

Damit du eine bessere Vorstellung davon hast, habe ich hier eine einfache Zeichnung für ihn und wie Muskelarbeit funktioniert. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, je besser du dich auskennst, umso erfolgreicher kannst du die Übungen machen - und das auch später ohne mich!

schematische Darstellung (nicht maßstabsgetreu) von unten

©Martina Lohan
©Martina Lohan

rot = äußere Schicht                           blau = mittlere Schicht                   grün = innere Schicht

Schema des Verlaufes der Beckenbodenschichten:

Diese schematische Darstellung ist nur eine grobe Darstellung des Prinzips der Schichten und des Verlaufs und gibt nicht die tatsächliche Situation wieder. Sie dient zur vereinfachten Darstellung, um die Situation des Beckenbodens besser zu verstehen.

Der Beckenboden ist durch die flechtförmige Überlagerung der einzelnen Schichten wie ein

Netz aufgebaut und somit um einiges stabiler als wenn die Schichten nur strikt über- und nebeneinander lägen. 

Beckenboden schematisch von außen betrachtet:

schematische Darstellung, entspricht nicht der tatsächlichen Ansicht)

©Martina Lohan
©Martina Lohan

Beckenboden schematisch von innen betrachtet: 

schematische Darstellung, entspricht nicht der tatsächlichen Ansicht)

©Martina Lohan
©Martina Lohan

rot = äußere Schicht             blau = mittlere Schicht             grün = innere Schicht

Muskel: Prinzip der Arbeitsweise

Die gleiche schematische Darstellung betrifft den Muskel in Ruhe und Arbeit. Sie dient nur zur besseren Verständlichkeit.

Ein Muskel besteht aus Fasern, die ineinandergreifen und -gleiten. Somit ist ein Muskel in Ruhe länger und schmaler. Sobald er zu arbeiten beginnt, schieben sich die Fasern ineinander. Der Muskel wird kürzer und dicker und hat somit Kraft und Stabilität, um seine Arbeit leisten zu können.

Muskel in Ruhesituation:

©Martina Lohan
©Martina Lohan

Muskel in Aktion:

©Martina Lohan
©Martina Lohan

 

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Naturheilpraxis Körpersinn

Martina Lohan, HP & KG

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12163 Berlin-Steglitz